Heute, 16. April 2018

Du bist Gott nicht gleichgültig

In der gestrigen Andacht habe ich die drei Ebenen des Glaubens erwähnt, über die Jesus spricht. In Markus 4,37-40 finden wir die erste dieser Ebenen:

Und es erhob sich ein heftiger Sturmwind und die Wellen schlugen in das Boot, so dass das Boot sich schon füllte. Und er war hinten im Boot und schlief auf dem Kopfkissen; und sie wecken ihn auf und sprechen zu ihm: „Lehrer, kümmert es dich nicht, dass wir umkommen?“ Und er wachte auf, bedrohte den Wind und sprach zu dem See: „Schweig, verstumme!“ Und der Wind legte sich und es entstand eine große Stille. Und er sprach zu ihnen: „Warum seid ihr furchtsam? Habt ihr noch keinen Glauben?“

Die erste Ebene des Glaubens, von der Jesus spricht, ist kein Glaube. Unglaube glaubt, dass wir Gott gleichgültig sind; das lässt sich sehr gut an den Jüngern sehen, die Jesus im Sturm aufwecken und sagen: „Lehrer, kümmert es dich nicht, dass wir umkommen?“

Vielleicht befindest du dich heute in einem Sturm und es kommt dir so vor, als ob Gott schlafen würde und es ihm einfach egal ist. Du hast das Gefühl, dass er unnahbar, desinteressiert und nicht mit dir verbunden ist, so als gehst du alleine durch die Hölle und es kümmert ihn nicht.

Glaub diese Lüge nicht. Denn wenn du die Lüge glaubst, dass du Gott gleichgültig bist, wird es deinen Glauben rauben. Und tiefer kannst du nicht fallen.

Glaub nicht die Lüge, dass Gott distanziert und desinteressiert ist. Denk nicht: „Wenn ich Gott wichtig bin, wie konnte das dann passieren? Warum muss ich durch diesen Sturm hindurch? Warum passiert das in meinem Leben? Ich bin Gott doch gleichgültig. Er kennt nicht einmal meinen Namen.“

Lieber Freund, du bist Gott nicht gleichgültig. Er wird dich nicht zugrunde gehen lassen. Er ist an jedem kleinen Detail deines Lebens interessiert.

In 1. Petrus 5,7 heißt es: Denn er ist besorgt für euch.

Jetzt die Sendung zur Andacht anschauen: Strebe nach Gerechtigkeit, Gottesfurcht, Glaube und Liebe 1/2



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