Heute, 16. Februar 2021

Ich, meiner, mir, mich – oder doch Gott?

Ich möchte heute mit dir noch einmal Lukas 12,16-21 anschauen:

Und er gab ihnen folgendes Gleichnis: »Ein wohlhabender Mann besaß einen großen Hof mit Äckern, die reiche Ernten brachten, so viel, dass seine Scheunen die Erträge nicht fassen konnten. Da sagte er sich: `Ich weiß, was ich mache! Ich werde meine Scheunen abreißen und größere bauen. Auf diese Weise habe ich genug Platz, um alles zu lagern. Und dann werde ich mich zurücklehnen und mir sagen: Mein Freund, du hast für Jahre genug eingelagert. Genieße das Leben. Iss, trink und sei fröhlich!´ Aber Gott sagte zu ihm: `Wie dumm von dir! Du wirst noch heute Nacht sterben. Und wer wird dann das alles bekommen?´ Ihr seht, wie dumm es ist, auf der Erde Reichtümer anzuhäufen und dabei nicht nach Reichtum bei Gott zu fragen.«

Lass uns die Worte betrachten, die dieser Mann sagte. In seiner kurzen Erklärung verwendet er das Wort ich sechs Mal und das Wort mein fünf Mal!

Er hatte eine sehr selbstsüchtige Sichtweise. Hier sind einige Fragen zum Nachdenken:

  • Wer gab den Regen, der seine Ernte wachsen ließ?
  • Wer schuf die Erde, auf der seine Ernte wuchs?
  • Wer machte den Samen, den er einpflanzte?
  • Wer ließ die Sonne scheinen?
  • Wer gab ihm die körperliche Kraft auf seinem Feld zu arbeiten?
  • Wer gab ihm seine Seele?

Die Antwort auf alle diese Fragen ist: Gott. Trotzdem erkennt er Gott nicht an in dem, was er sagt, plant oder gibt. Er hätte Gott für all seinen Segen danken und ihn fragen können, was er mit dem Ertrag machen soll.

Erkenne Gott immer an und frag ihn, was du mit seinen Mitteln tun sollst, die dir als Verwalter anvertraut sind.

Jetzt die Sendung zur Andacht anschauen: Führe ein Leben, das Bedeutung hat





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