Gut gemacht, du treuer Diener! 2/2

Jeder Mensch hat Gaben und Fähigkeiten von Gott bekommen – letztendlich mit dem Ziel, sein Reich zu bauen und das Evangelium von Jesus Christus zu verbreiten. Lerne mit Bayless Conley, wie du deine Gaben optimal einsetzt, damit du am Ende von Gott hören darfst: „Gut gemacht, guter und treuer Diener“.

Dies ist der zweite Teil der Predigt, den ersten Teil findest du hier …

Predigtmanuskript

Hallo, ich bin Bayless Conley. Ich freue mich, dass Sie heute zuschauen. Wenn Sie sich lieber langweilen wollen, dann schalten Sie wieder aus. Aber wenn Sie etwas Spannendes hören wollen, etwas, das womöglich Ihr Leben verändern könnte, dann bleiben Sie dran. Wir werden uns einige der wichtigsten Worte anschauen, die Jesus je gesagt hat – zumindest für uns könnten sie zu seinen wichtigsten Worten gehören. Auf jeden Fall sind es Worte, die wir bestimmt gern von ihm hören würden. Legen wir los!

Dann kommen wir zum nächsten Wort, und zwar „treu“. Alle zusammen: „Treu.“
Das heißt, wir bleiben zuverlässig, vertrauenswürdig und beständig – zuverlässig, vertrauenswürdig und beständig. Wir machen weiter, auch in den Zeiten, in denen wir keine Ermutigung bekommen und wo scheinbar nichts passiert. Wir tun einfach weiterhin das, was Gott uns aufgetragen hat. Wir behalten die Hand am Pflug, auch wenn wir alle 20 Zentimeter auf einen neuen Stein stoßen, den wir aus dem Weg räumen müssen. Wir beseitigen ein weiteres Hindernis. Wir machen weiter, weil wir treu sind. Es ist unsere Kultur. Wir halten am Glauben fest, auch wenn wir schwer auf die Probe gestellt werden. Wir halten unser Wort, selbst wenn es uns teuer zu stehen kommt. Wir bleiben treu in unseren Beziehungen. Wir bleiben unserem Ehepartner treu. Wir bleiben unseren Familien und Freunden treu.
Wir sind nicht wetterwendisch. Wir gehen nicht den Weg des geringsten Widerstandes. Wir bleiben treu. Wir bleiben unbeirrbar auf unserem Posten und erfüllen unsere Aufgaben für den Herrn, für seine Kirche und für sein Volk. Wir lassen uns nicht von unseren Gefühlen beirren, nicht von unseren Problemen und nicht von der öffentlichen Meinung. Wir sind treu, das ist unsere Kultur. So sind wir als die Menschen, zu denen Jesus uns gemacht hat.
Denken Sie einmal über folgende Worte des Apostels Paulus nach. Er war unterwegs nach Jerusalem. Jesus war ihm erschienen und hatte ihm persönlich aufgetragen, nach Jerusalem zu gehen. Aber nicht jeder war der gleichen Meinung. In jeder Stadt, in der er unterwegs Station machte, erhielt er Prophezeiungen. Und in Apostelgeschichte 20,22-24 sagte er Folgendes:

„Und nun siehe, gebunden im Geist, gehe ich nach Jerusalem und weiß nicht, was mir dort begegnen wird, außer dass der Heilige Geist mir von Stadt zu Stadt bezeugt und sagt, dass Fesseln und Bedrängnisse auf mich warten. Aber ich achte mein Leben nicht der Rede wert, damit ich meinen Lauf vollende und den Dienst, den ich von dem Herrn Jesus empfangen habe: das Evangelium der Gnade Gottes zu bezeugen.“

Er sagte: „Ich gehe. Der Herr schickt mich nach Jerusalem. Dort liegt mein Ziel. Aber überall, wo ich hinkomme, sagt mir der Heilige Geist durch Menschen, was auf mich wartet, wenn ich weitergehe. Sie versuchen mich nicht zu beeinflussen oder mir zu sagen, wie ich mich entscheiden soll, aber sie sagen, auf mich warten Gefangenschaft und Probleme. Aber ich lasse mich nicht beirren. Ich werde mein Rennen beenden. Auch wenn es mich das Leben kostet, werde ich dem treu bleiben, wozu der Herr mich berufen hat.“
Ich möchte Ihnen einige Auszüge aus dem Tagebuch von John Wesley vorlesen: „Sonntagmorgen, 5. Mai. Predigt in St. Anne’s. Ich wurde gebeten, nicht wiederzukommen. Sonntagabend, 5. Mai. Predigt in St. John’s. Die Diakone sagten: ‚Verschwinde und komm nie wieder.‘ Sonntagmorgen, 12. Mai. Predigt in St. Jude’s. Auch da kann ich nicht wieder hingehen. Sonntagmorgen, 19. Mai. Predigt in St. Irgendwo. Die Diakone beriefen eine Sondersitzung ein und sagten, ich dürfe nicht wiederkommen. Sonntagabend, 19. Mai. Predigt auf der Straße. Wurde von der Straße gejagt. Sonntagmorgen, 26. Mai. Predigt auf der Wiese. Wurde von der Wiese verjagt, weil jemand während der Predigt einen Stier losließ. Sonntagmorgen, 2. Juni. Predigt am Stadtrand. Wurde von der Landstraße gejagt. Sonntagnachmittag, 2. Juni. Predigt auf der Weide. 10.000 Menschen kamen, um mich zu hören.“

Treue ist die Kultur von Gottes Reich.

Hier in der Cottonwood-Kirche haben wir eine Kultur, die diejenigen ehrt, die über lange Zeit gut und treu gewesen sind, die die Hitze und Last des Tages getragen haben. Diejenigen, durch deren Gebete und Opfer wir heute sind, wo wir sind. Wir ehren sie, weil ihr Vorbild uns inspiriert, aber wir ehren sie auch als die ältere Generation, weil sie auf unserem weiteren Weg eine Stimme der Weisheit sind. Das ist ein Grund, warum es uns so wichtig ist, eine Gemeinde der verschiedenen Generationen zu sein.
Wissen Sie, über die Jahre haben wir an vielen Verträgen für Grundstücke und Gebäude gearbeitet, die sich immer irgendwie in Luft auflösten. Jahrelang – buchstäblich ein Jahrzehnt lang – habe ich jedes Wochenende siebenmal gepredigt. Wir brauchten ein neues Gemeindehaus. An vielen Sonntagen mussten wir Menschen wegschicken, weil sie nicht ins Haus gepasst hätten. Wir versuchten alles Mögliche, und immer, wenn wir kurz vor einem Vertragsabschluss standen, stieg der Vertragspartner aus oder etwas anderes passierte. Es gab immer eine Bürgerinitiative, die sagte: „Wir wollen keine Kirche hier“, und uns Probleme machte. Irgendwie brach immer alles zusammen. Nur bei einem einzigen Vertrag war ich derjenige, der ausstieg.

Damals war ich bei Wayne Myers in Mexico City zu Besuch; er ist der Großvater von Bethany, Harrisons Frau. Ein großer Missionar, inzwischen 95 Jahre alt. Er hat in Mexiko 7.000 Kirchen gegründet, also hat er ziemlich viel Erfahrung. Bei ihm war ich zu Besuch. Er stand immer früh halb sechs auf, machte Feuer im Kamin, kniete nieder und betete und lobte Jesus. Ich kam zu seiner Gebetszeit dazu. Damals steckten wir hier in Kalifornien gerade in Vertragsverhandlungen. Ich bekam einen Anruf, und der Anrufer sagte: „Wir müssen den Abschluss jetzt durchziehen. Wir können dir die Dokumente schicken, und du kannst sie unterschreiben. Aber sie drängen uns und wir müssen jetzt handeln.“
Doch ich war innerlich unruhig. Es ging um ein 5-Hektar-Grundstück. Der Verkäufer hatte viel Einfluss in der Stadt. Er konnte Dinge bewirken. Nach außen sah alles gut aus, aber mir war nicht wohl dabei. Jedenfalls beteten Wayne und ich eine Weile, und dann erzählte ich ihm von der Situation. „Wayne, ich brauche Hilfe. Ich bin hin- und hergerissen. Wir haben es schon so lange versucht, und endlich haben wir etwas, das so aussieht, als hätte es alles, was wir brauchen.“ Ich erklärte ihm, was ich innerlich spürte. Und er sagte mir nicht, was ich tun soll, aber er redete und betete mit mir, bis ich Klarheit hatte und erkennen konnte, was genau der Heilige Geist mir sagen wollte.
Also rief ich zu Hause an und sagte: „Sag ihnen, dass wir aus den Verhandlungen aussteigen.“ Manche waren wütend, aber ich blieb dabei. Und im Rückblick, aus unserer heutigen Position, kann ich ehrlich sagen, dass es vielleicht nicht das Ende der Welt gewesen wäre, wenn wir es gemacht hätten, aber es hätte uns, denke ich, 10 Jahre gekostet. Wir haben heute Einflussmöglichkeiten, von denen wir andernfalls noch 10 Jahre entfernt wären, und es hätte uns Millionen Dollar gekostet. Ich bin so dankbar für die Weisheit des älteren Bruders, der mir geholfen hat.
Natürlich konnte ich damals noch nicht wissen, was Gott alles tun würde. Im Rückblick kann ich Gottes weise Führung sehen. Aber wenn Wayne nicht da gewesen wäre, weiß ich nicht, welche Entscheidung ich getroffen hätte. Die Bibel sagt: „Mit vielen Ratgebern lebt es sich sicher.“ Besonders, wenn einige dieser Ratgeber schon Erfahrung haben. Wir brauchen die Weisheit, die sie uns bringen können. Das ist so wichtig. Aber liebe junge Leute, hört her, wir brauchen euch auch! Wir brauchen euren Eifer, eure Kühnheit, euren Wagemut. Ohne euch können wir es auch nicht schaffen. Ihr seid der Lebenssaft der Gemeinde.
Wir brauchen den Eifer und die Kühnheit und den Wagemut junger Menschen. Wir brauchen die Vision der Menschen mittleren Alters. Und wir brauchen die Weisheit der Älteren.
Abraham soll Isaak mit Ressourcen ausstatten; Isaak soll Jakob in die Freiheit schicken und Jakob wiederum soll Abraham ehren. Eine Gemeinde mit mehreren Generationen. Und das muss in beide Richtungen funktionieren. Ihr jungen Leute, erwartet nicht, dass nur die Älteren sich verändern und anpassen. Ja, das muss teilweise sein, aber die jungen Leute müssen das auch. Suchen Sie sich als Frischverheiratete ein Ehepaar, das schon viele Jahre eine gute Ehe führt. Laden Sie sie zum Essen ein. Überlegen Sie sich, was Sie sie fragen wollen. Sprechen Sie ehrlich von Ihren Problemen. Sie können Ihnen helfen.
Zumindest können wir Älteren Ihnen vielleicht helfen, indem wir Ihnen von unseren Fehlern und schlechten Entscheidungen erzählen. Sie haben keine Zeit, alle Fehler selbst zu machen. Meine schlechten Entscheidungen und die Lektionen, die ich daraus gelernt habe, füllen ganze Tagebücher.

Unser letztes Wort ist „Diener“. Wir sind zum Dienen berufen. Bitte schlagen Sie einmal mit mir Matthäus 20 auf. Wir werden einige Aussagen von Jesus lesen. Diesen Aussagen ging voran, dass zwei seiner Jünger heimlich ihre Mutter zu ihm schickten, um sich einflussreiche und prestigereiche Positionen im kommenden Königreich zu sichern. Als die anderen Jünger das herausfanden, waren sie sauer, und es kam zu einem großen Streit. Und Jesus sagte Folgendes zu ihnen:

Matthäus 20,25-28:

„Jesus aber rief sie heran und sprach: Ihr wisst, dass die Regenten der Nationen sie beherrschen und die Großen Gewalt gegen sie üben. Unter euch wird es nicht so sein; sondern wenn jemand unter euch groß werden will, wird er euer Diener sein, und wenn jemand unter euch der Erste sein will, wird er euer Sklave sein; so wie der Sohn des Menschen nicht gekommen ist, um bedient zu werden, sondern um zu dienen und sein Leben zu geben als Lösegeld für viele.“
Wir sollen ein Königreich von Dienern sein, auch diejenigen in Leitungspositionen: dienende Leiter. Das ist ungemein wichtig. Die Bibel spricht davon, dass wir Gott, unseren Glaubensgeschwistern in der Kirche und den Menschen in der Welt dienen sollen.
Ein hochmütiges „Schau mich an, ich will beachtet werden“ hat keinen Platz in Gottes Reich. Tatsächlich sagt die Bibel: „Gott widersteht den Hochmütigen, den Demütigen aber gibt er Gnade.“

Ich erinnere mich an eine Geschichte über D. L. Moody. Er veranstaltete in Northfield, Massachusetts, große Bibelkonferenzen und hatte auch eine Bibelschule dort. Zu einer der Konferenzen kam eine große Gruppe von europäischen Pastoren. Nach europäischem Brauch stellten sie abends in dem großen Wohnheim, in dem sie übernachteten, ihre Schuhe vor die Tür, bevor sie zu Bett gingen. Damals war es in Europa üblich, dass nachts die Hausdiener herumgingen und die Schuhe putzten und polierten.
Moody ging also durch das Wohnheim, sah die ganzen Schuhe im Flur und begriff, was die Pastoren gemacht hatten. Ihm war auch klar, dass sie nicht wussten, dass dies in den USA nicht üblich war. Es gab keine Hausdiener. Niemand kam und putzte die Schuhe. Moody wollte aber seine Amtsbrüder nicht bloßstellen, also bat er ein paar Bibelschüler um Hilfe. Doch sie begegneten ihm nur mit kalten Blicken und frommen Ausreden.
Und dann tat Moody etwas – und er war Ende des 19. Jahrhunderts der berühmteste Evangelist der Welt; niemand in der Christenheit war damals berühmter als D. L. Moody. Er ging also hin, sammelte jedes einzelne Paar Schuhe ein, nahm sie mit in sein Zimmer und putzte und polierte sie. Niemand hätte je davon erfahren, wenn nicht einer seiner Freunde ihn in seinem Zimmer überrascht und gesehen hätte, was er tat.
Moody brachte alle Schuhe wieder zurück, die Pastoren standen auf und niemand wusste, wer die Schuhe geputzt hatte. Niemand dachte sich etwas dabei. Aber der Mann, der Moody überrascht und gesehen hatte, was er tat, mobilisierte ein paar andere Männer, und von dem Abend an bis zum Ende der Konferenz putzten verschiedene Männer heimlich die Schuhe der europäischen Pastoren. Ich glaube, diese Begebenheit zeigt uns wirklich, warum Gott D. L. Moody so eindrucksvoll gebrauchte. Er hatte das Herz eines Dieners. Genau danach hält Gott Ausschau.

Im Jahr 109 n.Chr. bauten die Römer ein Aquädukt, das von den Bergen Spaniens hinunter in die wasserarme Stadt Segovia führte. 1.800 Jahre lang floss über dieses Aquädukt Wasser aus den Bergen in die Stadt. Doch in jüngerer Vergangenheit sagte eine Generation: „Dieses Aquädukt ist ein Bauwunder! Wir müssen es für unsere Kinder und Enkel als Museumsstück erhalten. Nach so vielen Jahrhunderten soll es nicht weiter betrieben werden.“ Also legten sie eine neue Leitung, leiteten das Wasser um und gönnten dem Aquädukt ehrfürchtig Ruhe.
Doch binnen eines Jahres trocknete der Mörtel in der heißen Sonne aus und begann zu reißen. Die Steine begannen zu bröckeln und das gesamte Bauwerk begann einzustürzen. Sobald es nicht mehr in Betrieb war, verlor es seine Vitalität.
Liebe Freunde, wenn Sie stark und in geistlichen Dingen lebendig bleiben wollen, dann bleiben Sie im Dienst. Lassen Sie nicht zu, dass Ihr Leben „außer Betrieb“ genommen wird. Sie und ich sind zum Dienen erschaffen. Überlegen Sie sich das einmal – 1.800 Jahre war das Aquädukt in Betrieb und stand fest; doch als es stillgelegt wurde, brach es zusammen.

Gut gemacht, guter und treuer Diener. Ich glaube, das beste Vorbild eines Dieners, das wir haben, ist natürlich der Herr Jesus Christus, der den höchsten Dienst tat, indem er sein Leben für die Sünde der Welt gab. Der Menschensohn kam nicht, um sich dienen zu lassen, sondern um zu dienen und sein Leben zu geben als Lösegeld für viele. Ich werde ein kurzes Gebet sprechen; wenn Sie wollen, beten Sie mit.
Herr, wir ordnen unser Herz deinem Wort unter. Jeder von uns weiß nur zu gut, wo seine Unzulänglichkeiten liegen und wo er die meiste Hilfe braucht. Wir bitten dich voller Demut, dass du uns hilfst. Herr, manche von uns waren bisher nachlässig, vielleicht, weil sie es in ihrer Familie und von anderen nicht anders gesehen haben, und sie sind einfach diesen Vorbildern gefolgt. Ich bitte dich, dass du mir und ihnen hilfst, Dinge mit einem Geist der Exzellenz zu tun. Lass uns unsere Arbeit so tun und hilf uns, uns so zu verhalten, als ob wir das alles nur für dich tun. Herr, für alle, die kurz vor dem Aufgeben sind, bitte ich dich, dass du sie durch deinen Geist innerlich stärkst. Hilf ihnen, am Ball zu bleiben und nicht aufzugeben. Hilf ihnen, nicht zurückzugehen. Hilf ihnen, dranzubleiben, bis die Aufgabe erledigt ist. Herr, uns allen sind unsere Schwächen so bewusst und die Bereiche, in denen wir nicht dem gerecht werden, was du dir wünschst.
Wir danken dir für das kostbare Blut Christi, das uns reinigt und uns einen Neuanfang ermöglicht. Herr, hilf uns, wahrhaft gut zu sein, nicht nur, wenn wir vor vielen Menschen im Rampenlicht stehen, sondern in der Stille unseres Hauses, wo uns niemand sieht und niemand erfährt, wie wir uns verhalten. Hilf uns, gut und treu zu sein. Herr, wir möchten deine Diener sein und deinen Zielen, deinem Königreich dienen, wo und wie du es willst. Heiliger Geist, ich lade dich ein, in unsere Kirche zu kommen, zu den Menschen hier und in unser Leben. Arbeite an uns. Darum bitten wir.
Bitte lassen Sie noch einen Moment die Augen geschlossen. Vielleicht sind Sie heute hier und haben Ihr Leben Jesus, dem Retter, noch nicht anvertraut. Sie könnten an vielen Orten sein, aber Sie sind in einer Kirche. Vielleicht ist es so, wie wir vorhin von John Kim gehört haben, dass jemand gebettelt hat, dass Sie mitkommen, oder Sie mitgeschleppt hat. Aber ich bin überzeugt: Hinter den Kulissen gibt es einen Gott im Himmel, der Ihren Namen kennt und Sie von Herzen liebt. Mehr als Sie verstehen können, möchte er eine Beziehung zu Ihnen haben. Ihr Herz hat Ihr Leben lang danach gesucht. Der leere Platz in Ihrem Inneren lässt sich nicht mit Sex, Drogen oder Alkohol füllen. Er lässt sich nicht füllen, indem Sie immer mehr Besitz ansammeln und mehr Geld verdienen. Er lässt sich nicht mit Extremsport füllen, und nicht einmal durch religiöse Rituale und gute Taten. Es ist ein Vakuum, das nur Gott ausfüllen kann, wenn Sie durch seinen Sohn Jesus Christus zu ihm kommen.
Er klopft in diesem Moment an die Tür Ihres Lebens – werden Sie ihm öffnen? Werden Sie sich ihm unterordnen? Wenn Sie das tun, wird er Sie verändern. Die Bibel sagt: Wir alle haben gesündigt und sind von Gott getrennt. Gott ist ein heiliger und gerechter Gott. Er kann in keine enge Beziehung zu Menschen treten, wenn es Sünde in ihrem Leben gibt; also tat er etwas dagegen. Er schickte seinen eigenen Sohn. Schier unbegreiflich. Er schickte seinen Sohn, der von einer Jungfrau zur Welt gebracht wurde und ein sündloses Leben führte. Jesus kam freiwillig – Jesus, der vor aller Ewigkeit zusammen mit dem Vater existierte. Er verließ diese Herrlichkeit und kam hinunter auf die Erde. Er wurde nicht in eine wohlhabende, einflussreiche oder adlige Familie hineingeboren. Er kam nicht in einem Palast zur Welt, sondern in einem Stall, und wuchs im Haus eines armen Zimmermanns auf.
Mit etwa 30 Jahren begann er seinen Dienst. Er zeigte den Menschen, wie Gott wirklich ist – dass Gott nicht distanziert und gleichgültig, sondern ganz nahe ist. Gott ist ein Vater, dem die Zerbrochenheit der Menschen nahegeht. Alles Leben von uns Menschen liegt ihm am Herzen, und er möchte beteiligt sein. Jesus predigte vor den Menschen, und sie hingen ihm an den Lippen.
Doch ein Teil der religiösen Elite war so neidisch, dass sie einen Mob aufwiegelten, Jesus verhaften ließen, ihn einem Schauprozess unterzogen, ihn schlugen und am Ende kreuzigten. Stellen Sie sich das bitte einen Moment lang vor: Er hing dort am Kreuz, zwischen Himmel und Erde, bis zur Unkenntlichkeit gefoltert. Plötzlich wurde der Himmel dunkel und Jesus schrie: „Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?“ Das war ein Zitat aus der Heiligen Schrift, aus Psalm 22. In diesem Moment legte Gott der Vater die Strafe für die Sünde der gesamten Welt auf seinen eigenen Sohn, und Jesus wurde an unserer Stelle gerichtet, als unser Stellvertreter. Der Zorn des Vaters traf seinen eigenen Sohn, und er trug das volle Maß von Gottes Zorn über die Sünde. Am dritten Tag, als der Anspruch von Gottes ewiger Gerechtigkeit erfüllt war, wurde Jesus von den Toten auferweckt.
Die Bibel sagt, wenn wir das glauben, wenn wir ihm unser Herz öffnen und ihn als Herrn bekennen, beginnt für uns ein Leben in der Errettung. Das ist so radikal, dass Jesus es als „von Neuem geboren werden“ bezeichnet. Es ist so erstaunlich; die Bibel nennt es „eine neue Schöpfung in Christus werden“. Der Heilige Geist verändert buchstäblich unseren Geist, und wir merken es, wenn er es bei uns tut. Bisher habe ich noch in keinem der Gottesdienste heute jemanden aufgefordert, die Hand zu heben oder aufzustehen, und ich werde das auch jetzt nicht tun. Es reicht aus, dass Sie wissen, dass Gott Ihr Herz sieht. Ich kann Ihnen ein Gebet vorsprechen, aber das wird nichts bedeuten, wenn Sie nicht von Herzen mitbeten. Wenn Sie sich ernsthaft an Gott wenden, wird er Ihnen begegnen. Und wenn Sie vom rechten Weg abgekommen sind, ist es Zeit, nach Hause zu kommen.

Wenn Sie möchten, können Sie jetzt mit mir beten. Sagen Sie zu Gott:
Gott, ich komme zu dir. Ich merke, wie sehr ich dich brauche. Ich kann mich nicht selbst ändern. Deshalb vertraue ich dir allein. Ich vertraue auf das vollendete Werk deines Sohnes Jesus Christus, der kam und am Kreuz starb, um den Preis für alle meine Sünden zu bezahlen. Jesus, ich glaube, dass du von den Toten auferweckt wurdest, und ich bitte dich, in mein Leben zu kommen. Übernimm die Führung in meinem Leben. Ich vertraue mich dir ganz an. Was ich bin und habe, lege ich alles in deine Hände, Jesus. Du kannst voll und ganz darüber verfügen. Nichts ist davon ausgenommen. Du sollst der Herr sein. Ich bete in deinem Namen, Jesus. Amen.

Danke, dass Sie heute dabei waren. Und ich möchte Sie ermutigen, regelmäßig einzuschalten. Die Dinge, die wir regelmäßig tun, verändern unser Leben. Es wird in nächster Zeit ein paar wunderbare Predigten geben, Dinge, die ich unserer Kirchengemeinde gern mitgeben möchte, und ich glaube, sie sind auch für Sie hörenswert. Gleich habe ich noch ein wichtiges Schlusswort, also bleiben Sie bitte dran.

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