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Ich verbrachte eine ganz normale Kindheit in Südkalifornien. Aber als Jugendlicher ging es meinem Leben stetig abwärts. Es begann mit Zigaretten und Alkohol und schließlich nahm ich Haschisch, LSD und andere harte Drogen. Es klingt vielleicht verrückt, aber selbst inmitten meiner Trink- und Drogenexzesse suchte ich ernsthaft nach der Wahrheit. Ich suchte nach etwas – irgendetwas – das die Leere in meinem Inneren ausfüllen würde.

Und dann, eines Abends, machte Gott mich in einer kleinen Kirche mit sich bekannt. Ich erfuhr, dass Jesus tatsächlich lebt und er mich sogar retten konnte! Diese Erkenntnis schenkte mir an jenem Abend dank der Kraft Gottes Freiheit. Nachdem ich viel zu lange von Alkohol und Drogen abhängig gewesen war, erlöste mich Gott davon. Mein Leben ist ein Beweis dafür, dass Gott ein Gott ist, der Wunder tut. Ich möchte dir heute sagen: Ganz gleich, wie dein Leben gerade aussieht – es gibt Hoffnung für dich!

In Jeremia 29,11 steht: Denn ich weiß genau, welche Pläne ich für euch gefasst habe, spricht der Herr. Mein Plan ist, euch Heil zu geben und kein Leid. Ich gebe euch Zukunft und Hoffnung.

In diesem Abschnitt spricht Gott zu den Gefangenen in Babylon. Vielleicht fühlst auch du dich gerade irgendwo in deinem Leben geistlich, seelisch, finanziell oder körperlich gefangen? Oder du fühlst dich überfordert, einsam oder eingesperrt und es scheint, als würde sich das nie mehr ändern. Aber genau so, wie Gott sich um die Gefangenen in Babylon gekümmert hat, denkt er heute an dich. Er möchte dir Zukunft und Hoffnung schenken. Er möchte, dass du daran glaubst, dass nicht immer alles so bleiben muss, wie es jetzt ist.

Hoffnung kommt zuallererst durch das Hören auf das Wort Gottes. Die Zusagen in Gottes Wort sind voller Kraft. Sie können dir helfen, den Weg zu erkennen, auf dem Gott dich führen möchte. Aber der Teufel will dich von Gottes Wort fernhalten. Er hat sich darauf spezialisiert, dich zu belügen. Er wird dir einreden, dass sich nie etwas ändern wird und dass es keine Hoffnung für dich gibt.

Doch Gottes Wort entlarvt die Lügen, die dir die Hoffnung rauben. Wenn du die Hoffnung verloren hast, dann sprich dieses Gebet:

“Vater, ich danke dir für deine Güte und Barmherzigkeit in meinem Leben. Du vergibst all meine Ungerechtigkeit; du heilst meine Krankheiten; du krönst mich mit Freundlichkeit. Du bist der gleiche gestern, heute und für immer; nichts ist für dich zu schwer. Danke, dass dein Heiliger Geist jeden meiner Schritte führt.”

Ich kann wirklich sagen, dass Gott gut zu mir gewesen ist. Er beantwortete den Schrei meines hungrigen Herzens. Ich bin davon überzeugt, dass Gott Himmel und Erde in Bewegung setzt, um jemanden zu erreichen, der wirklich die Wahrheit wissen will. Es gibt viele Leute, die sagen, sie wollen die Wahrheit wissen, aber eigentlich wollen sie es gar nicht. Aber wenn du ein Mensch bist, der von Herzen die Wahrheit wissen will, wird Gott dir die Antwort geben.

Ganz gleich, wo du heute stehst: Es gibt Hoffnung. Gott hält eine strahlende Zukunft und ewiges Leben für dich bereit. Er wird dich nie verlassen oder aufgeben. Gib die Hoffnung nicht auf!

Aus: Monatsbrief März 2018

Ich rede immer wieder mit Menschen, die sich daran stören, wie kompromisslos die Botschaft vom Kreuz ist. Auch ich habe früher so gedacht. Doch Jesus hätte es in Matthäus 7,13-14 nicht deutlicher sagen können:  „Ihr könnt das Reich Gottes nur durch das enge Tor betreten. Die Straße zur Hölle ist breit und ihre Tür steht für die vielen weit offen, die sich für den bequemen Weg entscheiden. Das Tor zum Leben dagegen ist eng und der Weg dorthin ist schmal, deshalb finden ihn nur wenige.“

Und in Johannes 14,6 sagt Jesus: „Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater außer durch mich.“ Vor vielen Jahren, noch bevor ich Jesus mein Leben anvertraut hatte, besuchte ich ein paar neue christliche Freunde. Sie stellten mir einen Mann namens Dana vor. Ich sagte zu ihm: „Dana, es gibt viele Wege zu Gott. Ich habe meinen Weg, jemand anderes hat seinen Weg und ihr Christen habt euren Weg.“

Er sagte: „Bayless, das stimmt nicht. Es gibt nur einen Weg zu Gott und das ist sein Sohn Jesus Christus.“ Ich fühlte mich von seiner Antwort gekränkt. Wie konnte er das mit solcher Gewissheit behaupten? Er tat so, als würden alle, die sich nicht für Jesus entscheiden, falsch liegen. Heute weiß ich, dass Dana recht hatte. Jesus ist der Weg. Punkt.  

Ich glaube, dass Gott jeden zu sich zieht, der ernsthaft nach ihm sucht. Doch der einzige Weg ist Jesus Christus. Wir müssen unser Vertrauen allein auf ihn und sein Opfer setzen und nicht auf unsere guten Werke oder etwas anderes, um vor Gott gerecht zu werden. Man kann sagen, dass es viele Wege zu Jesus gibt. Aber Jesus ist der einzige Weg zum Vater. 

Mein Weg zu Jesus bestand aus Drogen, fernöstlichen Religionen und Zerbruch. Doch zum Schluss stand ich am Fuß des Kreuzes und vor dem auferstandenen Retter!

Ich durfte entdecken, dass das Kreuz genau das Gegenteil von Habgier, Stolz und dem Wunsch nach Erfolg ist. Es zwingt uns dazu, an die Ewigkeit zu denken. Wir können nicht Jesus annehmen und trotzdem ein selbstsüchtiges Leben führen. Wir sollen in sein Ebenbild verwandelt werden.

Ich habe auch viel über die Macht des Kreuzes gelernt: Es wird zwar immer Gegner geben, aber sie werden seinen Vormarsch nie aufhalten können! Die Geschichte zeigt, dass die Kirche nur umso mehr wächst, je mehr sie verfolgt wird.

Aber das Wichtigste ist, dass das Kreuz von Jesus unser Siegesbanner über Schuld, Scham, Hoffnungslosigkeit, Angst und sogar den Tod ist. Das Kreuz von Jesus ist eine weit offen stehende Tür, die zu Gnade, Barmherzigkeit, Liebe und ewigem Frieden führt. Es ist Gottes Einladung an dich, aus der Dunkelheit heraus in sein wunderbares Licht zu treten. 

Ich bete, dass du den Mut hast, den Menschen in deinem Umfeld von dieser Wahrheit zu erzählen. Und zwar in dem Wissen, dass die Botschaft vom Kreuz zwar kompromisslos ist, aber jedem Menschen unabhängig von seinem Hintergrund offensteht. Paulus schreibt in Römer 10,12:

„Das gilt ohne Unterschied für Juden wie für alle anderen Menschen. Alle haben denselben Herrn, der seine Reichtümer großzügig allen schenkt, die ihn darum bitten.“

Lasst uns für die beten, die sich an der Botschaft vom Kreuz stören und sie als unsinnig betrachten – denn genau so haben früher auch einige von uns gedacht. Aber Gott hat uns erreicht. Er kann auch sie erreichen. 

In Ihm verbunden,
Bayless Conley

Aus: Monatsbrief März 2020

Vor vielen Jahren lebte ich als junger Christ für eine Weile in Mexiko. Ich war seit weniger als einem Jahr gläubig. Und wenn man sich erst vor Kurzem bekehrt hat, weiß man natürlich schon alles, nicht wahr?

Ich arbeitete bei Evangelisationen mit und predigte in kleinen Kirchen. Kühn sprach ich darüber, dass Gott in der Lage sei, uns mit allem zu versorgen, was wir brauchen und rief die Menschen dazu auf, fest im Glauben zu stehen.

Obwohl das alles durchaus richtig ist, wurde ich ein wenig überheblich und strandete durch meinen Eifer und mangelnde Weisheit irgendwann ohne Geld mitten in
Mexiko. Zuerst hatte ich kein Benzin mehr für mein Auto. Und dann gingen mir die Lebensmittel aus. In dieser Situation steckte ich wochenlang fest.

Während dieser Zeit aß ich fast nichts – nicht, weil ich besonders fromm war und fastete, sondern weil ich einfach kein Geld dafür hatte. Ich nahm über zehn Kilo ab und eine tiefe Niedergeschlagenheit kam über mich. Ich schlief auf dem Holzboden einer kleinen Hütte in den Bergen. Das Dorf war staubig und voller Skorpione und auf den Straßen strichen kranke, unbehaarte Hunde herum.

Hier wuchs absolut nichts. Abends wollte ich nicht zu Bett gehen und morgens nicht aufstehen. Wenn die Sonne aufging, zog ich mir die zerlumpte Decke über den Kopf und wollte, dass mich die Welt einfach in Ruhe ließ.

Doch dann tat ich etwas Gefährliches. Ich griff zu meiner Bibel. Gott führte mich zum 1. Johannesbrief, wo ich las: Denn der in euch ist, ist größer als der, der in der Welt ist (1. Johannes 4,4, LUT). Dann las ich, dass Gott über die Maßen mehr tun will, als ich erbitten oder erdenken kann, gemäß der Kraft, die in mir wirkt. Damit hatte Gott meine volle Aufmerksamkeit. Ich trat hinaus vor meine Hütte und fing an, ihn zu loben.

Stellen Sie sich diese Szene einmal vor: Ich hatte so viel abgenommen, dass meine Hose herunterrutschte, wenn ich sie nicht an der Hüfte festhielt. So stand ich also dort draußen, hielt meine Hose mit der einen Hand fest und hob die andere Hand zum Himmel, lief im Staub hin und her und lobte Gott aus Leibeskräften. Fünfzehn Minuten lang lobte, dankte und pries ich Gott mit lauter Stimme.

Für alle anderen in dem Dorf sah ich sicher wie ein Verrückter aus. Doch in diesem Moment schien mir das der angemessenste Weg zu sein, um meinen Glauben auszudrücken. Und auf einmal erschien Gott. Von einem Moment auf den anderen erfüllte seine Gegenwart die Atmosphäre. Es war unglaublich. Und die Niedergeschlagenheit, die auf mir lastete, verschwand.

Zwölf Stunden später hatte sich meine gesamte finanzielle Situation komplett verändert. Es war ein Wunder. Gott versorgte mich im Überfluss, sodass ich alles hatte, was ich brauchte und noch genug übrig war, um einen der Pastoren vor Ort und seine Familie mit Lebensmitteln für ein paar Wochen zu versorgen. Wie herrlich und wunderbar ist es, wenn Gottes Gegenwart so greifbar zu uns kommt!

Doch wir alle wissen, dass das nicht immer so ist. Seine Gegenwart ist nicht immer so offensichtlich. Doch wenn wir Gott loben, wird er sich zeigen – und zwar immer!

Wenn du mit deinem Latein am Ende bist, solltest du Gott mehr loben als je zuvor – denn er wird sich immer zeigen. Vielleicht ist Loben in diesem Moment eher ein Opfer und eine Prüfung deines Glaubens. Aber es ruft die Gegenwart Gottes herbei.

In Ihm verbunden,
Bayless Conley

Aus: Monatsbrief Februar 2020

Wir leben momentan in einer sehr herausfordernden Zeit. Aber es ist auch eine Zeit, in der viele Menschen Halt und Antworten bei Gott suchen! Wir sind froh und dankbar, dass wir 2020 vielen Menschen Antworten auf ihre Fragen geben konnten. So wie diesen Zuschauern:

„Vor zwei Monaten war ich wegen der Corona-Krise plötzlich arbeitslos. Da ich plötzlich viel freie Zeit hatte, habe ich mehr nach der Wahrheit geforscht. Ich sah mir Ihre Sendung an, in der es darum ging, wie wichtig die Bibel ist. Es war für mich offensichtlich, dass Gott da war und dass ich endlich die Wahrheit gefunden hatte, nach der ich immer gesucht hatte! Jetzt habe ich nur noch ein Ziel in meinem Leben: Jesus Christus zu folgen. Mein Leben hat sich völlig verändert. Ich danke ihm für das, was er am Kreuz getan hat, und für seine Liebe, Vergebung und Annahme.“
– Thomas L.

„Ich war jahrelang auf der Suche nach richtigen Antworten – durch eure Sendung hat sich mein Leben total verändert, als ich Jesus mein Leben anvertraut habe. Macht bitte weiter so. Gott segne euch!“
– Emina S.

„Ich kann Ihnen mit Worten nicht beschreiben, wie sehr mir Ihr Dienst hilft! Voller Glauben, Hoffnung und Zuversicht freue ich mich am Leben und darüber, was Gott für uns tut, wenn wir ihm vollends vertrauen. Sie stärken mich mit ihrer täglichen Sendung so sehr. Danke!“
– Friedrich L.

Wir merken auch an der steigenden Zahl der Besucher auf unserer Website und den Abrufzahlen unserer YouTube-Videos, dass immer mehr Menschen danach fragen, was wirklich im Leben zählt. Für diese Chance sind wir sehr dankbar! Gerade in der jetzigen schwierigen Zeit ist es besonders wichtig, Menschen von Gott zu erzählen und sie daran zu erinnern, dass er ihre Zuversicht ist. Deshalb sind wir auch besonders froh und dankbar über all die Spender, die sich 2020 mit unserem Anliegen eins gemacht haben.

Unsere Arbeit ist gemeinnützig und wird von all den Menschen getragen, die mitmachen und sich hinter unser Anliegen stellen. Vielleicht ist es auch dir möglich, eine Spende zu geben? Wir glauben, dass Gott uns auch 2021 besonders gebrauchen möchte, um Menschen zu ermutigen und auf Jesus hinzuweisen. Gemeinsam bewegen wir etwas für die Ewigkeit!

Und wenn auch du mit Angst und Unsicherheit in die Zukunft schaust, dann möchten wir dich ermutigen, Psalm 46,2–3 zu lesen, um dich daran zu erinnern, dass unser Gott immer eine Hilfe in Zeiten der Not ist:

Gott ist unsre Zuflucht und unsre Stärke, er hat sich als Hilfe in der Not bewährt. Deshalb fürchten wir uns nicht, auch wenn die Erde bebt und die Berge ins Meer stürzen. 

Wir wünschen dir, dass dich diese zuverlässige Wahrheit seines Wortes stärkt und du in der schwierigen Zeit stets daran festhalten kannst. Gott lässt dich nicht im Stich! Wir hoffen, dass Gott auch dich durch unseren Dienst ermutigt und wünschen dir ein gesegnetes neues Jahr!

Bayless & Janet ConleyKonzentriere dich im kommenden Jahr darauf, was Gott wichtig ist! Dieser Kalender mit wunderschönen Motiven, inspirierenden Bibelstellen und weiterführenden Gedanken von Bayless erinnert dich jeden Monat neu daran, worauf es Gott für dein Leben wirklich ankommt. Eignet sich auch sehr gut zum Verschenken!

Gott sagte zu Jeremia: „Ehe ich dich im Mutterleib bildete, habe ich dich erkannt, und ehe du aus dem Mutterschoß hervorkamst, habe ich dich geheiligt; zum Propheten für die Nationen habe ich dich eingesetzt“ (Jeremia 1,5).

Vielleicht denkst du: Ich wünschte, Gott hätte auch so einen eindeutigen Auftrag für mich. Nun, das hat er tatsächlich! Und Gottes Wunsch ist, dass sich dein Leben und dein Tun um diesen Auftrag drehen. 

In Epheser 2,8-10 erklärt Paulus: „Denn aus Gnade seid ihr gerettet durch Glauben, und das nicht aus euch, Gottes Gabe ist es; nicht aus Werken, damit niemand sich rühme. Denn wir sind sein Gebilde, in Christus Jesus geschaffen zu guten Werken, die Gott vorher bereitet hat, damit wir in ihnen wandeln sollen.“

Gott hört nicht auf, an uns zu arbeiten, nachdem wir gerettet wurden. Das ist erst der Anfang. Er hat einen Auftrag auf dieser Erde für dich – die guten Werke, die er vorbereitet hat, damit wir in ihnen wandeln können, oder, wie es in einer anderen Übersetzung heißt, dass wir damit unser Leben gestalten.

Du bist nicht zufällig genau zu diesem Zeitpunkt in der Geschichte der Menschheit auf dieser Erde. Gott hat geplant, dass du hier bist, und er hat selbst bei all dem, was gerade in der Welt passiert, einen vorherbestimmten Auftrag für dich. Auf dich wartet eine Aufgabe und ein Ziel.

In seinem Brief an die Philipper spricht Paulus über eine der größten Aufgaben seines Lebens. Und damit zeigt er uns, was zu den wichtigsten Zielen jedes Jesus Nachfolgers gehören sollte. Er schreibt: „Nicht, dass ich es schon ergriffen habe oder schon vollendet bin; ich jage ihm aber nach, ob ich es auch ergreifen möge, weil ich auch von Christus Jesus ergriffen bin. Brüder, ich denke von mir selbst nicht, es ergriffen zu haben; eines aber tue ich: Ich vergesse, was dahinten ist, strecke mich aber aus nach dem, was vorn ist, und jage auf das Ziel zu, hin zu dem Kampfpreis der Berufung Gottes nach oben in Christus Jesus“ (Philipper 3,12-14).

Was war das größte Ziel von Paulus? Wonach streckte er sich aus? Er jagte dem nach und wollte das ergreifen, wofür Jesus Christus ihn berufen hatte! Du kannst Gottes Auftrag für dich und in dir auch in diesen ungewöhnlichen Zeiten erkennen und ergreifen. Im Himmel wartet ein Preis auf alle, die sich danach ausstrecken und dem Auftrag Gottes für ihr Leben nachjagen.

Vielleicht kannst du Gottes Bestimmung für dein Leben in deinem aktuellen Beruf und durch deine aktuelle Arbeit erfüllen. Oder vielleicht hält Gott auch andere Dinge für dich bereit. Frage ihn danach. Er wird dich leiten.

Jage ihm nach! Jage dem Auftrag nach, den du nach seinem Plan hast. Du musst nur hören und gehorchen (Johannes 10,27). Gott zeigt uns selten seinen ganzen Plan für unser Leben auf einmal, sondern führt uns Schritt für Schritt. Erst wenn wir vertrauensvoll einen Schritt gehen, zeigt er uns den nächsten.

Trau dich, den Herrn zu fragen, was der nächste Schritt in deinem Leben sein soll. Auch wenn das, was dir der Heilige Geist zeigt, nur etwas ganz Kleines ist – es lohnt sich immer zu gehorchen. Wenn wir im Kleinen treu sind, wird er uns auch große Dinge anvertrauen!

In Ihm verbunden,
Bayless Conley

Aus: Monatsbrief November 2020Konzentriere dich im kommenden Jahr darauf, was Gott wichtig ist! Dieser Kalender mit wunderschönen Motiven, inspirierenden Bibelstellen und weiterführenden Gedanken von Bayless erinnert dich jeden Monat neu daran, worauf es Gott für dein Leben wirklich ankommt. Eignet sich auch sehr gut zum Verschenken!

Worauf kommt es Gott eigentlich an? Was ist ihm für unser Leben wichtig? Ich möchte dir dazu von einem Mann aus der Bibel erzählen, von dem du vielleicht noch nie gehört hast.

Sein Name ist Barsillai – und er spielte eine wichtige Rolle im Leben des größten Königs, der je über Israel regiert hat: König David. Barsillai half David, als er unter Lebensgefahr vor seinem Sohn Absalom fliehen musste, der ihn vorübergehend gestürzt hatte. Barsillai war damals schon 80 Jahre alt und setzte die kurze Zeit, die er noch zu leben hatte – und auch das Erbe, das er seiner Familie hinterlassen würde – aufs Spiel, nur um David in seiner Not zu helfen.

Absaloms Armee wurde schließlich besiegt und David machte sich auf den Weg, um wieder in Jerusalem auf den Thron zu steigen. An dieser Stelle beginnt die Geschichte in 2. Samuel 19,32–38: Der Gileaditer Barsillai war aus Roglim gekommen, um den König über den Jordan zu geleiten und ihn dort zu verabschieden. Er war schon ein alter Mann von 80 Jahren. Er hatte den König während seines Aufenthaltes in Mahanajim mit Nahrung versorgt, denn er war sehr reich.

»Komm mit mir und wohne bei mir in Jerusalem«, sagte der König zu Barsillai. »Dort werde ich für dich sorgen.« »Nein«, antwortete dieser, »ich bin viel zu alt, um mit dem König nach Jerusalem zu gehen. (…) Ich möchte nur noch mit dem König zusammen über den Jordan setzen. (…) Lass mich in meine Heimatstadt zurückkehren, um dort zu sterben, wo mein Vater und meine Mutter begraben sind. Doch hier ist dein Diener Kimham. Lass ihn mit dir, mein Herr und König, ziehen und gib ihm, was immer du ihm Gutes geben willst!«

Im Hebräischen heißt es hier wörtlich, dass Barsillai „ein großer Mann“ war – und das beinhaltet viel mehr als nur Reichtum. Er besaß große Erkenntnis, großen Glauben, große Freigiebigkeit, große Bescheidenheit, große Loyalität – und ja, er besaß auch großen materiellen Reichtum.

Aber eines, das Barsillai zu einem Glaubensriesen machte, war seine unglaubliche Barmherzigkeit – nicht nur Mitgefühl – für David. Zwischen diesen beiden Dingen gibt es nämlich einen großen Unterschied. Mitgefühl ist etwas Gutes. Es ist oft richtig, „Ich fühle mit dir“ oder „Das tut mir leid für dich“ zu sagen. Doch echte Barmherzigkeit zeigt sich stets durch aktives Handeln. 

Als ich vor vielen Jahren einmal mit meinem Sohn Spencer unterwegs war – er war damals etwa fünf oder sechs Jahre alt – kamen wir auf den Parkplatz eines Supermarkts und sahen eine Frau, die einen Einkaufswagen schob. Es war offensichtlich, dass sie obdachlos war. Ich dachte: „Die arme Frau. Hat sie Familie? Wie ist sie wohl in diese Lage geraten? Ist sie verheiratet oder ist ihre Ehe in die Brüche gegangen?“ Da hörte ich, wie Spencer sagte: „Dad, wir müssen etwas tun.“ „Okay, Spence. Und was?“, fragte ich ihn. Er sagte: „Wir können ihr Geld und eine Flasche Wasser geben.“ Wir gingen zu ihr, gaben ihr Wasser und ein bisschen Geld und sagten ihr ein paar ermutigende Worte. Als wir wieder im Auto saßen, dachte ich: „Ich hatte zwar Mitgefühl, aber Spencer ist wirklich barmherzig.“ Und das ist der Unterschied.

Mitgefühl allein verändert nichts, aber Barmherzigkeit bringt einen dazu, etwas zu tun – und das kann Leben und Situationen auf gewaltige Weise verändern. 

Mein Gebet für uns ist, dass wir nicht nur Mitgefühl haben, sondern echte Barmherzigkeit entwickeln und losgehen, um im Namen von Jesus etwas für leidende Menschen zu tun. Wir können den Wert, den ein Mensch für Gott hat, einfach nicht ermessen. Aber durch die Kraft des Heiligen Geistes können wir anfangen, alle Menschen so zu schätzen, wie er es tut.

Das ist eins der Dinge, auf die es Gott für dein Leben ankommt. Zeigen wir also echte Barmherzigkeit und erzählen wir noch mehr Menschen von Jesus. Gott segne dich!

In Ihm verbunden,
Bayless Conley

Aus: Monatsbrief Oktober 2020Konzentriere dich im kommenden Jahr darauf, was Gott wichtig ist! Dieser Kalender mit wunderschönen Motiven, inspirierenden Bibelstellen und weiterführenden Gedanken von Bayless erinnert dich jeden Monat neu daran, worauf es Gott für dein Leben wirklich ankommt. Eignet sich auch sehr gut zum Verschenken!

Ein Artikel von Bayless Conley

Warst du schon einmal an dem Punkt in deinem Leben, an dem du nicht mehr weiterwusstest? Wenn ja, dann bist du in guter Gesellschaft. In 2. Korinther 12,7-10 berichtet uns der Apostel Paulus: Damit ich mir darauf aber nichts einbilde, hat Gott mir einen Dorn ins Fleisch gedrückt. (…) Dreimal habe ich den Herrn angefleht, mich davon zu befreien. Doch er sagte zu mir: „Meine Gnade muss dir genügen, denn meine Kraft ist gerade in den Schwachen mächtig.“ Jetzt bin ich sogar stolz auf meine Schwachheit, weil so die Kraft von Christus auf mir ruht. Deshalb freue ich mich über meine körperlichen Schwächen, ja selbst über Misshandlungen, Notlagen, Verfolgungen und Ängste, die ich für Christus ertrage; denn wenn ich schwach bin, bin ich stark.

Als Paulus von einem bösen Geist bedrängt wurde, war er am Ende seiner Kräfte angekommen. Er flehte Gott dreimal an, ihn davon zu befreien. Die Antwort, die Gott Paulus gab, war sehr aufschlussreich. Als Erstes sagte er: „Meine Gnade muss dir genügen.“ Das griechische Wort, das hier mit „genügen“ übersetzt wird, bedeutet wörtlich „eine Mauer errichten“. Mit anderen Worten: „Meine Gnade wird dich beschützen – sie ist alles, was du brauchst.“

Danach sagte Gott: „Meine Kraft ist in den Schwachen mächtig.“ Das bedeutet, dass Gottes Kraft vollständig zum Ausdruck kommt, wenn wir bei Null sind. Mein Freund, das ist ein Geheimnis, das wir verstehen lernen müssen. Es ist nicht schlimm, nicht mehr weiterzuwissen. Manchmal müssen wir an diesen Punkt kommen, damit wir uns ganz und gar auf Gott verlassen. Und wenn wir das tun, werden wir feststellen, dass er da ist und mehr als genügt.

Wirklich schlimm ist es aber, wenn du nicht mehr weiterweißt und Gott dabei nicht vertraust! Wenn es dir gerade so geht, möchte ich dich heute ermutigen: Halte dich an Gottes Kraft fest, nicht an deiner eigenen. Vertraue dem lebendigen Gott, der dich in der Vergangenheit befreit hat, der dich jetzt befreit und der dich immer wieder befreien wird. Er wird dir helfen und dir zeigen, in welche Richtung du gehen sollst. 

In Ihm verbunden,
Bayless Conley

Aus: Monatsbrief September 2020

Jeder von uns erlebt ab und zu Situationen, in denen wir mit unseren Fähigkeiten und Möglichkeiten an unsere Grenzen stoßen. Vielleicht hast du das gerade jetzt in den Monaten der Coronakrise erlebt. Es kann leicht passieren, dass man in einer solchen Situation das Fundament seines Glaubens vergisst und nur auf sich selbst vertraut.

Lies einmal die Worte des Apostels Paulus in 2. Korinther 1,8-9 (NLB): Liebe Freunde, ihr sollt wissen, welche Schwierigkeiten wir in der Provinz Asien aushalten mussten. Wir haben wirklich Vernichtendes erlebt, sodass wir schon glaubten, nicht mit dem Leben davonzukommen. Wir haben dem Tod ins Gesicht gesehen. Doch auf diese Weise haben wir gelernt, nicht auf uns selbst zu vertrauen, sondern auf Gott, der die Toten auferweckt.

Vielleicht steckst du gerade in Schwierigkeiten, die so groß sind, dass du wie Paulus zu Gott gehen und sagen musst: „Ich kann das nicht, das ist zu viel, das übersteigt meine Kräfte. Ich vertraue nicht auf mich selbst, sondern allein auf dich.“

Etwas Ähnliches habe ich einmal erlebt, als mein Sohn Spencer im Kindergarten war. Ich meldete mich freiwillig als Betreuer für eine Exkursion, bei der die Kinder eine Holzwerkstatt besuchten. Überall standen viele Gefäße mit hölzernen Teilen. Es gab kleine Holzschüsseln und hölzerne Räder und alle möglichen Gegenstände aus Holz in allen nur vorstellbaren Formen und Größen.

Meine Aufgabe als Betreuer war es, die kleinen Jungen und Mädchen anzuleiten und ihnen zu helfen, aus dem Holz etwas Kreatives zu machen. Ich sagte zu den Kindern: „Ich bin hier, um zu helfen.“ Und einige von ihnen nahmen meine Hilfe an. Aber ein paar von den Kindern sträubten sich. Sie sagten: „Nein,
ich kann das selber.“ Ich sagte: „Okay. Na, dann mach mal.“ Einige Kinder ließen sich von mir helfen. Wir machten zusammen eine kleine Lampe, einen Tisch
und einen kleinen Wagen. Die Kinder, die gedacht hatten, sie könnten es allein schaffen, standen dreißig Minuten später immer noch mit zwei Stückchen Holz in den Händen ratlos herum.

Da kamen sie zu mir und fragten: „Herr Conley, ich weiß nicht, wie das geht. Können Sie mir bitte helfen?“ Meine Antwort war: „Natürlich. Ich habe nur darauf gewartet, dass du fragst.“ Vielleicht stehst auch du gerade mit den Einzelteilen deiner Schwierigkeiten ratlos da. Dann bitte ich dich dringend, zu deinem Vater im Himmel zu gehen und zu sagen: „Vater, ich weiß nicht, wie das geht. Ich weiß nicht, wie ich das lösen soll. Ich weiß nicht, wie das funktionieren soll. Aber ich vertraue auf dich.“ 

Sicher kennst du Sprüche 3,5-6: Vertraue auf den HERRN mit deinem ganzen Herzen und stütze dich nicht auf deinen Verstand! Auf all deinen Wegen erkenne nur ihn, dann ebnet er selbst deine Pfade! Dieser Vers will uns nicht sagen, dass wir unsere Verantwortung abgeben oder nicht mehr selbst handeln sollen.

Vielmehr will er uns sagen, dass wir in jeder Situation Gott um seine Weisheit, seine Kraft und seine Leitung bitten sollen – und dass wir ihm vertrauen müssen. Ich ermutige dich daher, ein tieferes, kindlicheres Vertrauen auf Gott zu entwickeln. Und ich danke dir wie immer für deine großzügige Unterstützung.

In Ihm verbunden,
Bayless Conley

Aus: Monatsbrief August 2020

Ich liebe es, in der Bibel zu lesen. Warum das so ist? Darüber möchte ich dir heute gerne mehr erzählen. Ich hoffe, es wird dich inspirieren, ebenfalls viel Zeit mit diesem wunderbaren Buch zu verbringen.

Mit jedem Mal, wenn du in der Bibel liest, lernst du Gott besser kennen. Du erfährst, was er denkt und was sein Wille für dich ist. In Jesaja 55,8-9 sagt Gott: „Denn meine Gedanken sind nicht eure Gedanken, und eure Wege sind nicht meine Wege, spricht der HERR; sondern so hoch der Himmel über der Erde ist, so viel höher sind meine Wege als eure Wege und meine Gedanken als eure Gedanken.“

Vielleicht denkst du jetzt: „Wenn Gottes Gedanken und Wege so viel höher sind als unsere, dann können wir sie doch gar nicht kennen.“ Aber Gott ist hier noch nicht fertig. In den Versen 10+11 heißt es:

„Regen und Schnee fallen vom Himmel und bewässern die Erde. Sie kehren nicht dorthin zurück, ohne Saat für den Bauern und Brot für die Hungrigen hervorzubringen. So ist es auch mit meinem Wort, das aus meinem Mund kommt. Es wird nicht ohne Frucht zurückkommen, sondern es tut, was ich will und richtet aus, wofür ich es gesandt habe.“

Ja, Gottes Gedanken sind höher als unsere Gedanken. Aber seine Gedanken sind zu uns heruntergekommen – so, wie Regen und Schnee vom Himmel fallen. Wir dürfen also wissen, was Gott über eine ganze Reihe von Themen denkt. Er hat uns ein Buch gegeben, damit wir seine Gedanken und seinen Willen erkennen und verstehen können.

Aber es gibt noch viel mehr Gründe dafür, sich immer mehr in die Bibel zu verlieben:

Darum nimm dir Zeit, mehr in der Bibel zu lesen. Verliebe dich in diesen Schatz. Lass zu, dass die Worte dein Herz prägen und deine Gedanken durchdringen. Dann hörst du, was Gott dir sagen will und kannst es in die Tat umsetzen.

Man kann seine Zeit nicht besser verbringen, als damit, Gott jeden Tag durch aufmerksames Lesen in der Bibel besser kennenzulernen.

In Ihm verbunden,
Bayless Conley

Aus: Monatsbrief Juli 2020

Die vergangenen Monate waren geprägt von Nachrichten über die Coronakrise. Für viele war es eine sehr unruhige Zeit. Ging es dir auch so? Dann lass dich heute ermutigen: Gott möchte dir Frieden und Ruhe schenken. 

In Jesaja 53,5b lesen wir, dass Jesus die einzige Quelle für echten Frieden ist: „Er wurde gestraft, damit wir Frieden haben. Durch seine Wunden wurden wir geheilt!“ Jesus hat den Preis für unseren Frieden bezahlt. Die Dornenkrone wurde auf seinen Kopf gesetzt, damit wir mit Frieden gekrönt werden können. Friede ist also Gottes Geschenk an uns, das vollständig bezahlt ist. Und es ist Gottes Wille für dich und mich, dass wir ihn bekommen. Es ist sein Wille für dich, dass du Frieden hast, weil der Preis bezahlt ist.

Friede Gottes beschützt unser Herz. Er bewacht unseren Verstand, wenn wir beten. Er kann uns Ruhe und Gelassenheit geben, ganz gleich wie die Umstände um uns herum sind.

Doch wie bekommen wir Gottes Frieden? Er ist eines der natürlichen Nebenprodukte des Glaubens. In Römer 15,13 steht: „Der Gott der Hoffnung aber erfülle euch mit aller Freude und allem Frieden im Glauben, damit ihr überreich seid in der Hoffnung durch die Kraft des Heiligen Geistes!“

Gott bietet uns zwar alles durch Gnade an, doch der Glaube ist die Hand, die sich ausstreckt und das annimmt, was die Gnade schenken will. Gott möchte, dass du ihm in diesem Moment vertraust – ganz gleich, in welcher Situation du gerade bist. 

Glaube und vertraue auf Jesus, dann wirst du seinen Frieden erfahren!

In Ihm verbunden,
Bayless Conley

Aus: Monatsbrief Juni 2020

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